Vor kurzem habe ich mir ein interessantes Gespräch zum Thema Elektrosmog angesehen (https://www.youtube.com/watch?v=69efcUbctco). Folgende Aussage von Dr. med. Dietrich Klinghardt ab Minute 19:26 blieb mir besonders im Gedächtnis:

 

„Ich sage den Patienten beim ersten Besuch: Es gibt zwei Patienten, die du im Wartezimmer sehen wirst: Die, die besser werden und die, die immer noch krank sind. Die, die besser werden sind die, die die Empfehlungen alle rigoros einhalten. Der andere Teil im Wartezimmer, wo die Kranken sind, die schon seit Jahren trotzdem zu uns kommen, aber nicht besser werden, sind die, die das nicht machen. Und sie können selber wählen, in welche Gruppe sie gehören. Der eine Teil wird sehr teuer und langwierig, der andere Teil wird sehr viel schneller und ich kann nicht so viel Geld an ihnen verdienen.“

 

Beim Personal Training ist es exakt das Gleiche. Es gibt die Kunden, die unsere Empfehlungen bzw. Vorgaben ausnahmslos und vorbildlich umsetzen und die Kunden, die das nicht oder nur sehr eingeschränkt tun. Wir haben bei Urban Athletes bereits einige Vorher-Nachher-Bilder produziert – und zu welcher Gruppe alle Kunden auf diesen Fotos gehören, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

Ich selbst habe auch einige Kunden trainiert, die gute Bilder abgeben würden, sich aber aufgrund des Vorher-Fotos schämen diese zu veröffentlichen, die einfach keine Bilder von sich machen lassen wollten oder von denen ich damals, als sie anfingen mit mir zu trainieren, noch keine Bilder gemacht habe. Was in den Jahren meiner Tätigkeit als Personal Trainer aber nie passierte, ist, dass sich Kunden nicht an die Vorgaben gehalten und trotzdem eine bemerkenswerte Veränderung herbeigeführt haben. Das kam einziges Mal vor – und wird auch in Zukunft nicht vorkommen!

Im Grunde kann jeder Kunde das Tempo seines Fortschrittes selbst wählen. Es spricht nichts gegen einen langsamen, stetigen Fortschritt, wenn bestimmte Lebenssituationen kein schnelleres Vorgehen zulassen. Jede/r wie er/sie kann. Und falls sich abzeichnet, dass ein Kunde Fortschritte mit einer Lebensweise oder Ernährung macht, die für andere Kunden nicht funktioniert – so sei es. Was aber bei Urban Athletes nicht geht, ist gar kein Fortschritt! Denn wer sich nicht an die Vorgaben bezüglich Schlaf, Ernährung, Supplements und Trainingsfrequenz hält, wird sein Ziel (höheres Energielevel, mehr Muskeln, weniger Körperfett) unter keinen Umständen in einer kurzen Zeit erreichen – im schlimmsten Fall sogar nie. Somit tut er das, was die meisten Mitglieder eines Fitnessstudios auch tun: viel Zeit und über den Verlauf viel Geld für kaum nennenswerte Resultate verschwenden.

Aber wie kommt es überhaupt, dass es zwei so unterschiedliche Kundentypen gibt? Wenn man ohne das Befolgen der Vorgaben langfristig mehr Geld ausgibt ohne dafür Ergebnisse zu erzielen, worin liegt dann der Sinn des Vorhabens? Meiner Meinung nach gibt es nur einen Grund: Der Kunde hat andere Prioritäten. Brötchen statt Fleisch, Nudeln statt Gemüse, Cola oder Alkohol statt Wasser mit Limette, Fernsehen statt trainieren, Ausgehen oder lange Fernsehen statt frühzeitig schlafen zu gehen.

Warum treffen manche Kunden Entscheidungen, wohl wissentlich, dass diese nicht den Vorgaben des Trainers entsprechen und ihren eigenen Erfolg behindern?
Entweder sie folgen dem Irrglauben, dass es „auch so“ geht – das Training und ein paar kleinere Umstellungen werden schon ausreichen – oder ihnen fehlt der „eiserne Wille“: sie würden zwar gerne, wollen es aber nicht wirklich. Es mangelt ihnen ganz einfach an Motivation und dementsprechend an Konsequenz.

Dass es anders geht, beweist Urban Athletes Kundin Feli Bonforte, die sich von der Anti-Sportlerin zur Vorzeige-Urban-Athletin entwickelte. Im folgenden Teil verrate ich, was diesen Sinneswandel ausgelöst hat.

 

Fortschritt: Feli 2013 - doin' work bei Urban Athletes - und im Urlaub 2014 mit Strandfigur

Fortschritt: Feli 2013 – doin‘ work bei Urban Athletes – und im Urlaub 2014 mit Strandfigur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainieren vs. Motivieren

Viele Leute sind der Auffassung, der Trainer habe einen Motivationsauftrag – der Trainer soll den Kunden motivieren, wenn dieser zu unmotiviert ist um seine Ernährung, seinen Schlaf, Lifestyle und das Training den Vorgaben entsprechend zu strukturieren. Damit machen einige Trainer sogar Werbung – „Ich motiviere dich!“. Wir bei Urban Athletes sind anderer Meinung.

Der Trainer heißt Trainer, weil er den Kunden trainiert. Er gibt vor, der Kunde führt aus. Ansonsten hieße er Motivator. Damit ich richtig verstanden werde: Ich meine damit nicht, dass der Kunde von mir als Trainer niemals ein motivierendes Wort oder verbale Unterstützung während eines anstrengend Trainings bekommt. Wenn allerdings die Grundmotivation, nämlich sich selbst ändern zu wollen, sich aus der eigenen Komfort-Zone zu bewegen um bisher bestehende Leistungen zu übertreffen und seine Gewohnheiten zu ändern, nicht vom Kunden selbst gegeben ist, macht eine Motivation von außen (die sog. extrinsische Motivation) kaum einen Sinn. Für den Trainer gilt: „Du kannst das Pferd zum Wasser führen – aber trinken muss es selbst.“

Die Motivation, die langfristige Veränderungen bringt, ist diejenige, die vom Kunden selbst kommt. Man spricht hier von der intrinsischen Motivation. Diese ist ein innerer Anreiz, der die Handlung eines Menschen bewirkt. Der Mensch handelt dabei, weil er es möchte und nicht, um eine bestimmte Belohnung zu erhalten oder um eine Bestrafung oder eine andere negative Konsequenz zu vermeiden. Das ist auch der Grund, warum es nicht ausreicht zu trainieren „weil der Arzt es verordnet hat“, „die Freundin mich zu dick findet“, oder „mein Kumpel mich überredet hat“.

Was bei einigen Kunden sehr gut funktioniert hat, um eine Initialzündung auszulösen und motiviert zu bleiben, sind Schnappschüsse. Wo der Spiegel immer die gleiche Perspektive zeigt und man „betriebsblind“ ist oder sich bei einem gestellten Foto/Selfie gerne in einen günstigen Winkel dreht, kann die Sache auf einem zufälligen, unvorteilhaften Schnappschuss ganz anders aussehen. Und so wie man dort aussieht, wird man schließlich von anderen Menschen wahrgenommen.

In Felis Fall war es ihr „Schwabbelarm“, nach dessen Anblick auf einem Foto sie die Notbremse zog und sich an mich wandte. Ich sagte ihr was sie zu ändern hat, und sie setzte es um.

 

Auslöser: „Der Schwabbelarm“ - Wo ein Wille ist… …entsteht auch ein Ergebnis.

Auslöser: „Der Schwabbelarm“ – Wo ein Wille ist… …entsteht auch ein Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Mission bei Urban Athletes ist es, den Kunden schnellstmöglich und nachhaltig zu seinem gewünschten Ziel zu bringen. Der Kunde hat es in der Hand, ob er wirklich eine Veränderung in kurzer Zeit erreichen will und unsere Vorgaben 1:1 umsetzen möchte. Oder um es mit Dietrich Klinghardts Worten zu sagen: ob er zu denen gehören möchte, die besser werden.

 

Durch die Biosignature Messung haben wir einen großen Vorteil in der Bestimmung des Hormonprofils und der Fortschritte im Bereich Muskelaufbau und Körperfettreduktion und können so schnell die individuellen Probleme, die den Fortschritt bisher verhindert haben, entdecken und beheben. Es gibt Zahlen, es gibt klare Vorgaben. Halte diese Vorgaben ein und Du wirst Ergebnisse sehen und fühlen!

Vielleicht schaust Du Dir einmal auf ein paar Fotos von Dir an, wie sich Dein Äußeres in den letzten Jahren entwickelt hat. Bist Du zufrieden mit dem was Du siehst und damit wie Du Dich fühlst? Oder bringst Du die nötige Motivation mit, um 2015 zu Deinem Jahr zu machen? Dann bist Du bei uns richtig!

 

Von Philip Schmieder