1) We train, we don’t entertain!

Kunden suchen die Hilfe eines Personal Trainers weil sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten. Und das nicht erst übermorgen, sondern am besten sofort. Unser Ziel ist es Ergebnisse zu produzieren, nicht, den Kunden nett zu unterhalten. Das „gute Gefühl“ ist ein Ergebnis effizienten Trainings und zielgerichteter Gesundheitsberatung – und steht während des Trainings nicht im Fokus. Das Training wird darauf abgestimmt, wie es bestmöglich zum Erfolg führt und nicht, was sich der Kunde gerade wünscht oder glaubt zu brauchen. Da das Zeitfenster begrenzt ist müssen Prioritäten gesetzt werden – und so wird eine Frage wie „Kann ich heute nicht mal was speziell für den Bauch machen?“ in der Regel mit „Ja, früh schlafen gehen und dich an die Ernährungsvorgaben halten“ beantwortet. Die Qualität eines Personal Trainers wird nicht daran gemessen, wie sehr ihn die Kunden mögen, sondern wie schnell und nachhaltig sie ihr Ziel erreichen.

Unsere Vorher-Nachher-Fotos haben wesentlich mehr Aussagekraft als die schriftlichen Kunden-Statements auf den Websites der „Erfolgstrainer“ a la „XY ist der beste Trainer der Welt! Er lässt sich immer wieder was Neues einfallen und das Training macht einfach Spaß!“. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was am wichtigsten ist: Entertainment oder Ergebnisse.

 

2) Wir folgen keinen Trends.

Das, was wir bei URBAN ATHLETES anbieten, bieten wir aus gutem Grund: Wir halten es für die besten und effizientesten Methoden um ans Ziel zu gelangen. Sicher gibt es auch weitere Strategien und Tools, die den Kunden voran bringen können, allerdings ist immer die Frage, wie effektiv und variabel sich diese einsetzen lassen. Vielfach nutzen Personal Trainer aktuelle Trends um der Nachfrage nach „modernem Training“ gerecht zu werden – und dann wird der Angebotsschwerpunkt plötzlich um EMS-, Vibrationsplatten-, Kettlebell-, TRX- oder Bodyweight-Training erweitert oder umpositioniert, je nachdem was der aktuelle Hype gerade fordert. Unser Angebot bleibt konstant – zumindest so lange, bis sich andere Methoden als nachhaltig effizienter erwiesen haben.

 

3) Wir bilden uns konstant weiter.

Wer zu den Besten gehören will, muss von den Besten lernen. Und das fortwährend. Wir orientieren uns an Leuten aus der Praxis, die selber überaus erfolgreich arbeiten und Experten in ihrer jeweiligen Nische sind. Ein Universitätsabschluss ist toll, aber wie aktuell und praxiserprobt ist das Erlernte? Gerade im Gespräch mit Sportstudenten stellen wir oft fest, dass völlig veraltetes Wissen weitergegeben wird und auch die deutschen Fachakademien oftmals überholtes Theoriewissen anbieten. Wenn es um Fortbildungen geht stellen wir uns grundsätzlich die Frage, auf welchem Niveau und mit welchem Erfolg der- oder diejenige arbeitet, der ein Seminar anbietet. Und wenn kein Seminar geboten wird zu den Themen, die man erlernen möchte? Ganz einfach: Man schaut, wer über das gewünschte Wissen verfügt und bucht zur Not einen privaten Termin. Um zu ernten muss man säen – learn more to earn more.

 

4) Unsere Kunden bewegen sich selbst und werden nicht bewegt.

Laufbänder, Crosstrainer, Stepper, Vibrationsplatten und EMS-Systeme sind unrealistische und ineffiziente Trainingsgeräte, die bei uns nicht zum Einsatz kommen. Es heißt nicht umsonst: Der Körper ist ein Bewegungsapparat – und nicht: Der Körper steht oder sitzt auf einem Bewegungsapparat. In der Natur gibt es kein „Bewegung auf der Stelle“ oder „der Boden kommt mir unter den Füßen entgegen“. Die Belastung der Muskulatur ist nicht analog der eigentlichen Zielsetzung. Ein Übertrag in den Alltag ist nahezu nicht gegeben. Bei uns bewegen sich die Kunden selber, ohne jeglichen Einsatz von Elektrizität.

 

5) Wir bieten Trainingsambiente, kein Wohlfühlambiente.

Viele PT-Studios positionieren sich gezielt als besonders exklusiv und rechtfertigen ein gehobenes Preisniveau mit besonders edlem Ambiente. Die Begriffe „Loft“ und „Lounge“ sind oftmals Bestandteil der Unternehmensnamen. Wenn man sich aber fragt, welches Ambiente und Umfeld bestmöglich motiviert um körperliche Höchstleistungen zu vollbringen, dann fallen uns zumindest nicht als erstes Designer-Möbel, Buddha-Statuen, Grünpflanzen und edle Holzböden ein. Macht es Sinn, wenn der Kunde schon bei Betreten des Studios in den Wohlfühlmodus schaltet? Nicht, wenn man wirklich effizient trainieren will. Aus diesem Grunde investieren wir unser Geld lieber in weitere Trainingsutensilien und unsere Ausbildung anstatt in Designermöbel.