HINWEIS: Bitte mit einem großen Augenzwinkern lesen und nicht persönlich angegriffen fühlen, falls ihr den einen oder anderen Punkt noch erfüllt. Vielleicht könnt/wollt ihr ihn ja zugunsten einer für euch besseren Verhaltensweise aufgeben. Viel Spaß & Erfolg!

1. ISS REICHLICH VERARBEITETE, SCHNELL VERDAULICHE KOHLENHYDRATE ZU JEDER MAHLZEIT – IM IDEALFALL ZUSAMMEN MIT SCHLECHTEN FETTEN.

Kohlenhydrate sind die Universalwaffe aller Übergewichtigen. Sie bewirken eine Insulinausschüttung, und Insulin ist dein Freund, wenn du fett werden willst! Es legt die Fettverbrennung lahm und schleust die Energie in die Fettdepots, wenn davor keine adäquate körperliche Belastung stattgefunden hat. Je einfacher und schneller die Kohlenhydrate verdaut werden können desto besser: Eine starke Insulinreaktion in Kombination mit geringem Energieverlust durch Verdauungsprozesse für maximale Fettansammlung – perfekt!

Noch effizienter lassen sich die schnellen Kohlenhydrate in Kombination mit ungesunden Fetten für den eigenen Zweck nutzen. Besonders zu erwähnen sind hierbei künstlich gehärtete Pflanzenfette. Ein schönes Weizentoast mit Margarine und Schokocreme stellt in etwa das Nonplusultra dar. Für den Notfall zwischendurch geht aber auch ein in ein Weizenbrötchen gedrückter Schokoriegel, Kuchen oder Donuts. Nachts hat immer noch irgendwo eine Imbissbude für `ne Pommes mit Mayo oder eine Pizza auf – ideal nach dem Saufen (siehe Punkt 6)!

 

2. ISS VOR ALLEM WEIZENPRODUKTE

Der moderne Weizen (seit ca. 1960) ist durch Züchtung stark genverändert und enthält viel mehr Gluten (ein unverdauliches Kleberweiß) als der ursprüngliche Weizen. Dieses wirkt entzündungsfördernd und macht so zusätzlich fett. Wenn man Glück hat, kommen durch die Entzündungsprozesse noch Gelenkschmerzen dazu, die Bewegungsvermeidung massiv unterstützen können! Weizen hat darüber hinaus eine noch drastischere Auswirkung auf den Blutzucker als gewöhnlicher Haushaltszucker. Haushaltszucker geht aber auch. Immer rein damit – denk an das Insulin!

 

3. ISS UNBEDINGT KOHLENHYDRATE ZUM FRÜHSTÜCK – AM BESTEN WEIZENHALTIGE

Solltest du es nicht schaffen, immer Kohlenhydrate zur Hand zu haben (auch wenn das in Deutschland schwierig ist), muss gewährleistet sein, dass du zumindest morgens eine große Portion davon isst. Toast, Brot, Brötchen, Croissant, Cerealien, Müsli – alles geht! Warum gerade morgens? Empfehlen das nicht einige „Ernährungsexperten“ auch zum Abnehmen? Ja, das tun sie! Aber halte dich an unsere Tipps in diesem Artikel oder frag einen Typ-2-Diabetiker deines Vertrauens: Morgens benötigt man für die gleiche Menge Kohlenhydrate mehr Insulin als abends. Mehr Insulin = längere Blockade der Fettverbrennung. Durch die direkt eingeleitete Blutzuckerschwankung bekommst du auch schnell wieder Hunger auf die nächste Portion Zucker – ideal, wenn man fett werden möchte. Durch das unweigerlich begleitende Energieloch („Nudelkoma“) nach dem Frühstück stellt du bestmöglich die Vermeidung jeglicher folgender Aktivitäten sicher. Solltest du dennoch auf die Idee kommen zu trainieren: mit diesem Frühstück im Magen wird dir die Lust nach einigen Minuten schnell wieder vergehen!

 

4. MACH LANGE PAUSEN ZWISCHEN DEN MAHLZEITEN

Am besten startest du mit einem späten Frühstück (denk an die Kohlenhydrate!) und isst dann erst wieder abends etwas. Vorzugsweise Nudeln. Vermeide Füllstoffe wie Gemüse. Sollte dich doch zwischendurch einmal der Hunger packen, hilft ein Schokoriegel oder ähnliches. Dein Körper sollte tagsüber und vor allem gegen Abend auf jeden Fall vor Hunger Cortisol (Stresshormon) ausschütten und mit der Zeit seinen Stoffwechsel verlangsamen – gestresst und hungrig, das ist das Ziel. Später am Tag wird dies mit Insulin gekontert – die optimale Kombination um fett zu werden.

 

5. TRINKE SOFTDRINKS, SÄFTE, MILCH UND ANDERE ZUCKERHALTIGE GETRÄNKE

Meide pures Wasser! Das schmeckt ja sowieso nach nichts, wo bleibt da der Spaß? Zuckerhaltige Limonaden sind die Abkürzung zum fetten Körper. Glukose-Fruktose-Sirup sollte enthalten sein. Jede andere Art von Zucker tut es aber auch. Cola ist die erste Wahl, da das Koffein deinen Schlaf stören wird und die enthaltene Phosphorsäure deine Knochen angreift und das Risiko für Knochenbrüche erhöht – wünschenswert, wenn man sich ohnehin wenig bewegen möchte. Auch Säfte sind aufgrund des generell hohen Zuckergehalts ideal. Achte auf Qualität: Ein Konzentrat ist immer einem Direktsaft vorzuziehen! Eigentlich geht aber alles, was Zucker enthält oder dem Körper etwas Süßes vorgaukelt, egal ob Energydrink, Sportgetränk, Softdrink Light oder Zero. Sogar Schweine werden mit Süßstoff angefüttert, um sie hungriger zu machen. Zur Not tun es auch Kaffee oder Tee mit reichlich Zucker.

Milch ist auch nicht zu verachten: Sie ist stark insulinogen, da sie viel Milchzucker enthält sowie Proteine, die viele von uns schlecht vertragen seit sie aus dem Säuglingsalter herausgewachsen sind. Magermilch ist am besten, da die guten Nährstoffe der Milch in ihrem Fettanteil enthalten sind – du willst aber nur den Zucker und die Kalorien!

 

6. TRINKE REGELMÄSSIG VIEL ALKOHOL, AM BESTEN BIER

Der Bierbauch und die „Biertitten“ heißen nicht umsonst so. Wenn dies der Look ist, den du anstrebst: Trinke Bier! Am besten täglich. Besonders zu empfehlen ist Weizenbier! Bier entzieht deinem Körper Zink, enthält östrogenerhöhenden Hopfen und zudem senkt der Alkohol das Testosteron und lässt uns schlechter schlafen. Die beste Kombination um einen niedrigen Testosteronspiegel zu erreichen und fett zu werden. Bier macht außerdem hungrig, da es den Blutzucker beeinflusst, also iss dazu am besten Chips, Brezeln, Pizza, Pommes oder anderes transfetthaltiges Fast Food.

 

7. TREIBE BLOSS KEINEN SPORT – VOR ALLEM KEIN KRAFTTRAINING

Sport ist Mord & Bewegung ist der Tod! Verbringe so viel Zeit wie möglich mit Sitzen oder Liegen – z.B. mit einer großen Tüte Chips auf dem Sofa oder mit einem Eisbecher im Bett. Solltest du dich versehentlich in ein Fitnessstudio verirren, dann orientiere dich beim Training an denjenigen, die offensichtlich die geringsten Anstrengungen unternehmen und dementsprechend aussehen. Ein Liegefahrrad sollte das Trainingsgerät deiner Wahl sein – für das gesamte Training. Mach‘ eine sehr lockere Einheit, bei der du nicht außer Atem kommst und spiele dabei mit dem Handy, unterhalte dich, guck TV oder lies dabei Zeitung. Dabei trinkst du am besten ein zuckerhaltiges Sportgetränk und isst Schokoriegel, um einem Kaloriendefizit entgegenzuwirken. Jetzt befindest du dich aber im Fettverbrennungspuls? Kein Problem! Dass du im Fettverbrennungspuls wirklich nennenswert Körperfett verbrennst, ist ein Mythos – um fett und langsam zu werden, keine Muskeln aufzubauen und dabei das Gewissen zu beruhigen, ist es aber genau das Richtige! Unbedingt zu vermeiden: Jegliche Art von Krafttraining, da dies den Stoffwechsel nachhaltig anregt und aktives Körpergewebe aufbaut. Dies führt zu einem ungewünscht erhöhten Energiegrundumsatz und verbessert auch die Insulinsensibilität – ein absolutes No Go!

 

8. BEWEGE DICH AUCH ABSEITS VON DEINER ARBEIT SO WENIG WIE MÖGLICH

Eine sitzende Tätigkeit mit viel Stress, wenig Zeit zum Essen (Ausnahme: Schokoriegel & süße Getränke – Stichwort „Nervennahrung“) und wenig Bewegung ist ideal, wenn du fett werden möchtest. Ergänzend kannst du dich dazu in deiner Freizeit möglichst wenig bewegen. Wenn du laufen musst, gehe langsam und nutze Rolltreppen sowie Fahrstühle. Wenn du stehst, sitze lieber, wenn du schon sitzt, leg dich doch gleich hin. Sollte es dir anfangs schwer fallen, sei beruhigt: Das gibt sich wenn man erst richtig fett geworden ist. Übung macht den Meister. Kauf dir einen Schrittzähler und versuche, jeden Tag weniger Schritte zu machen als am Tag zuvor. Vielleicht kannst du es wie viele Amis machen und dir irgendwann einen elektrischen Buggy kaufen, dann musst du fast gar nicht mehr aufstehen!

 

9. SCHLAF SO KURZ, SO UNREGELMÄSSIG UND SO SCHLECHT WIE MÖGLICH

Gehe am besten erst weit nach Mitternacht ins Bett (nutze Facebook, Whatsapp oder ähnliches, um die Zeit rum zu kriegen und mit anderen Schlaflosen in Kontakt zu bleiben). Schlafe direkt neben dem eingeschalteten WLAN-Router, trage das Handy tagsüber ständig am Körper und benutze es nachts als Wecker (bloß nicht auf Flugmodus stellen, wer weiß wer nachts anruft oder schreibt!), schlafe in einem Metallbett mit Federkernmatratze. Wechsel die Bettwäsche am besten nie. Das Schlafzimmer sollte zudem möglichst hell sein und viele elektronische Geräte in unmittelbarer Nähe des Bettes enthalten, die alle nachts angeschaltet oder zumindest auf Stand-by sind. Viel Lärm schadet auch nicht, vielleicht kannst du neben eine Disco, Kneipe, Baustelle oder eine Party-WG ziehen. Die Schlafdauer sollte auf jeden Fall deutlich unter 8 Stunden betragen – weniger ist mehr. Richtig schlecht schläfst du, wenn deine Schlafzeiten konstant variieren. Schichtarbeit ist hier ideal, aber bitte 3-Schicht. Stell deinen Wecker eine Stunde früher als du aufstehen musst und „snooze“ die letzten 60 Minuten im 5-Minuten-Takt – noch mal einschlafen zu dürfen ist doch so schön!

 

10. SETZE DICH MÖGLICHST VIELEN UMWELTGIFTEN AUS

Häng an der Tankstelle ab, sammele Kassenbons, lass dir Amalgamfüllungen implantieren, iss (wenn es mal keine Kohlenhydrate gibt oder als Beilage) viel Essen aus Konserven und mach deine Mahlzeiten in Plastikbehältern in der Mikrowelle warm. Verwende generell nur Plastikflaschen mit Weichmachern, benutze viel Kosmetik und Pflegeprodukte, die Parabene enthalten….die Liste ist endlos. Über 100 Jahre Industrialisierung haben ihre Spuren auf dem Planeten hinterlassen. Stell aber sicher, dass du kein Multivitaminpräparat oder ähnliche Nahrungsergänzungen verwendest, die die negativen Folgen abfangen könnten. Denn auch Umweltgifte machen fett.